Browser-BIM (cad): semantisches Modell, abgeleitete 2D/3D-Sichten, Zeichenwerkzeuge

Standalone-Browser-Port von DOSSIER. Enthaelt das semantische Modell mit
Plan-/3D-Ableitung, Zeichen- und Editierwerkzeuge, Rhino-artiges Befehlssystem,
dockbares Panel-System, Resource-Manager, DXF/.lin/.pat-Import, i18n (de/en)
sowie Projektdokumentation und Probe-Harness.
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# Projekt-Konventionen — Browser-BIM (cad)
Siehe [ROADMAP.md](ROADMAP.md) für Vision, Architektur und Phasen.
## Code-Konventionen (verbindlich)
- **Alle Bezeichner im Code sind ENGLISCH** — Funktionen, Variablen, Typen, Felder,
Datei-/Modulnamen. Keine deutschen Bezeichner. (Beispiel: `computeJoins`, nicht
`verschneidungBerechnen`.)
- **UI-Texte und Kommentare dürfen Deutsch sein** (Nutzeroberfläche ist deutsch).
- **Domänen-Begriffe** möglichst nach Vectorworks-Terminologie benennen (englisch):
Design Layer, Sheet/Drawing Layer, Component, Class, Hatch, Wall Style, Viewport.
- **Einheiten:** intern alles in **Metern** (number). Anzeige via `formatM`.
- **Geometrie-Konventionen:** Wand-Normale `n = leftNormal(u) = (-u.y, u.x)`; bei
CCW-Wicklung zeigt `+n` nach innen. Schichten werden außen (T/2) → innen (+T/2)
gestapelt.
## Code-Struktur (kein God-Component)
- **`App.tsx` bleibt ein dünner Shell** (Store-Provider, Oberleiste, Docks+View-Router,
Statusleiste, Floating-Panels, Ressourcen-Overlay) — keine Geschäftslogik darin.
- **Globaler Zustand in einem Store** (`src/state/`, Slices: project/selection/view/layout).
Komponenten lesen Zustand über Store-Hooks statt Prop-Drilling.
- **Features als eigene Module:** `src/views/` (View-Router-Teile), `src/editors/`
(Inline-Editoren), `src/menus/` (Kontextmenü-Builder), `src/panels/`, `src/ui/`.
- Ziel: modular + parallel bearbeitbar (verschiedene Features ≠ dieselbe Datei).
Siehe `docs/design/state-architecture.md`.
## UI-Konventionen
- **Listen-/Manager-Ansichten als saubere Tabellen:** eine Kopfzeile mit
Spaltentiteln (sticky), darunter kompakte Datenzeilen mit Inline-Edit pro Zelle.
KEINE wiederholten Feld-Beschriftungen pro Zeile. Gilt für Component-/Hatch-/
Line-Manager und ähnliche Listen.
- Dunkler DOSSIER-Stil; kompakt, ruhig, viel Inhalt pro Fläche.
- **UI-Text immer übersetzbar (i18n):** KEINE hartcodierten sichtbaren Strings im
JSX. Alle Texte über eine Übersetzungsfunktion `t('key')` aus einem Wörterbuch
(Default-Sprache Deutsch). Keys wie bei DOSSIER (`common.delete`, `layers.settings`,
`topbar.resources`). Neue Komponenten gleich mit `t(...)` schreiben. Identifier/Keys
bleiben englisch; nur die Wörterbuch-Werte sind die übersetzbaren Texte.
## Native-App-Verhalten (kein Browser-Standard)
Die App soll sich wie ein natives Programm anfühlen, nicht wie eine Webseite:
- **Browser-Kontextmenü global unterdrücken** (`document` `contextmenu``preventDefault`).
Nur unser eigenes `ContextMenu` erscheint; auf Flächen ohne eigenes Menü passiert nichts.
- **Keine Textauswahl / „Alles markieren":** `user-select: none` global; `user-select: text`
NUR in echten Eingaben (`input`, `textarea`, `[contenteditable]`). Ctrl+A außerhalb von
Eingaben unterbinden.
- Bild-/Element-Drag aus (`draggable=false` wo nötig); keine Browser-Drag-Gesten.
## Architektur-Prinzip
Ein **semantisches Modell** ist die einzige Wahrheit; jede Ansicht (3D, Grundriss,
Schnitt) wird **abgeleitet**. Darstellung (Detailgrad, Stile, Schraffuren) wird beim
Rendern angewandt, nie in die Geometrie eingebacken.
## Arbeitsweise (für Beiträge)
- Substanzielle, mehrstufige Arbeit an **Subagenten** delegieren, wo möglich.
- Änderungen verifizieren: `npx tsc -b`, `npm run build`, und Screenshot via
`node scripts/probe.mjs` (schreibt `scripts/probe.png`) bzw. `probe-ff*.mjs` für
Firefox-Fälle. Screenshot ansehen und Geometrie visuell prüfen.
- Dev-Server läuft via `npm run dev` (Vite, Port 5173).