Der 3D-Pick kannte nur Wand/Decke/Öffnung/Treppe — Dächer waren im
wgpu-Viewport nicht anwählbar (Nutzer-Report). Neu: pickGeometry liefert je
Dach die Dachflächen + Giebel als World-Dreiecke (fan-trianguliert wie
emitRoofs); pickNearest testet sie über das bestehende doppelseitige
rayTriangle (präzise geneigte Flächen statt Bounding-Prisma — kein Klick-
Diebstahl vor der Fassade dahinter). App-Routing: kind 'roof' →
setSelectedRoofIds (exklusiv, wie Treppe/Öffnung); damit greifen Highlight
und die Dach-3D-Griffe (4ef40a0) jetzt auch per 3D-Klick. +1 Test. 690/690.
Gewählte Dächer bekommen im wgpu-Viewport Ziehgriffe wie Wände/Decken:
Eckpunkte (achsparalleles Resize, Gegenecke fix), Verschiebe-Griff im
Schwerpunkt und ein First-Griff am höchsten Dachpunkt — vertikales Ziehen
rechnet aus der neuen First-Höhe die Dachneigung (behält die Firstlage).
- projectSlice: moveRoofGrip/moveRoofBy (coalescing pro Dach)
- Wasm3DViewport: roofpitch-Griff (Render + vertikaler Drag auf Apex-Achse)
- App: edit3dRoofs + roofId-Routing in onEdit3dVertex/Body + onEdit3dRoofPitch
- Viewport3D: editRoofs/onEditRoofPitch durchgereicht
- Tests: roofGrips.test.ts (Resize/Verschieben/Coalescing)
Nutzer-Feedback:
- Fenster wirkten im 3D flach: die Rahmen-Einbautiefe wurde fälschlich aus
frameThickness (Profil-Breite, ~6 cm) statt aus der Wanddicke bestimmt.
Jetzt füllt der Rahmen die VOLLE Wanddicke (tiefe Laibung), die Scheibe
ist eine dünne Tafel mittig darin → plastische Fenster mit sichtbarer
Laibung. frameDepth übersteuert weiterhin.
- Detailgrad grob/mittel/fein wirkt jetzt auch im 3D: grob = nur Loch +
Scheibe, mittel = Rahmen (+Oberlicht-Kämpfer), fein = zusätzlich
Flügel-Mittelpfosten/Kämpfer-Sprossen. Durchgereicht App → Viewport3D →
Wasm3DViewport → useWasm3dRenderer → projectToModel3d({detail}).
- Fenster↔Tür-Umschalter im Objekt-Info entfernt (nur noch Anzeige): die
Gattung wird beim Platzieren festgelegt, nicht nachträglich getauscht.
+1 Test (Detailgrad-Gating grob/mittel/fein). tsc + vitest grün.
Gewählte Decken bekommen im wgpu-3D-Viewport editierbare Griffe — analog
Wand/2D-Element:
- Eckpunkt-Griffe (Umriss-Vertices) → moveCeilingGrip.
- Je Seite ein Kanten-Mittelpunkt-Griff (rautenförmig, eigene Farbe) →
moveCeilingEdge (Nutzer-Wunsch „an allen seiten auch ein punkt").
- Verschiebe-Griff im Schwerpunkt → moveCeilingBy.
Alle drei Store-Actions existierten bereits (2D-Griffe); neu ist nur die
3D-Griffgeometrie (computeGrips), das Kanten-Drag (GripDrag „edge") und die
Prop-Verdrahtung Wasm3DViewport ← Viewport3D ← App (editCeilings/onEditEdge,
Griff-Ziel um ceilingId erweitert). Die three.js-Sicht bleibt unverändert
(Default ist wgpu). tsc + vitest 620 grün.
Iso/Front/Top/Side kippten bei der ersten Kamerabewegung sofort in Perspektive,
weil orbitCamera() Projektion und Ortho-Halbhoehe hartkodiert hatte
(perspective:true / dist*0.5). OrbitState fuehrt jetzt ortho:boolean +
orthoHalfHeight:number: der Preset-Effekt setzt ortho = view3d!=='perspective'
und seedet orthoHalfHeight auf dist*tan(FOV_Y/2) (perspektiv-aequivalente
Bildhoehe an der eingepassten Distanz -> kein Sprung beim ersten Move). Pan
rechnet worldPerPx in Ortho aus der Halbhoehe statt aus dist; Zoom skaliert im
Ortho-Modus orthoHalfHeight multiplikativ (0.05-500) und laesst dist/eye
unangetastet. Perspektive-Preset unveraendert.
Der 3D-Viewport kann das Modell jetzt live an einer vertikalen Ebene
aufschneiden (Overlay-Button 'Schnittebene', MVP: Ebene durch die
Modellmitte, Blick +Y):
- Globals um section_plane vec4 erweitert (xyz=Normale, w=-n*p; Enable
in mode.y); MESH_/GRID_WGSL discarden Fragmente vor der Ebene
(world_pos als neuer Varying) - Flaechen, Kanten, Grid, Highlight.
- section_fill.rs (neu): build_cut_caps ruft cut_section und trianguliert
jedes (u,v)-Rechteck zurueck in Weltkoordinaten ([x,y,z,u,v]).
- CAP_WGSL: prozedurale 45-Grad-Diagonalschraffur aus (u,v) in Modell-
Metern (fwidth-AA), Tinte auf Papier wie die 2D-Konvention; eigene
cap_pipeline (CullMode::None, Depth-Bias Richtung Kamera gegen
Z-Fighting), gezeichnet nach den Flaechen, nicht geclippt.
- web.rs cached walls/slabs; set_section_plane(active, p, n) aktualisiert
Uniform + Caps; set_model baut Caps bei aktivem Schnitt neu.
- useWasm3dRenderer.setSectionPlane + Toggle in Wasm3DViewport.
Bekannte Luecken (dokumentiert): Oeffnungen im 3D-Solid nicht ausgespart
(cut_section spart aus -> Mismatch bei Schnitt durchs Fenster; wird mit
dem Boolean-Loecher-Slice geloest), nur vertikale Ebenen, ein globales
Muster (per-Bauteil = Stufe 2). cargo 56 Tests + naga-WGSL-Validierung,
222 vitest gruen, WASM neu gebaut (pkg3d gitignored).
Ein selektiertes Bauteil wird jetzt im 3D-Viewport mit einer orangen
Umrisslinie markiert, die dank No-Depth-Pipeline auch hinter Wänden
durchscheint (klare Selektions-Rückmeldung). Zusammen mit Objekt-Info
(numerisch) und Attribute-Panel ist die 3D-Auswahl damit vollständig.
- Engine: set_highlight_lines(vertices) + highlight_pipeline
(LineList, depth_compare Always, kein Depth-Write), als letzter
Draw-Call obenauf. Reuse der Grid-Linien-Infrastruktur.
- TS: selectionHighlightLines() baut die Quader-/Prisma-Kanten der
Auswahl in Akzentfarbe; App berechnet sie per useMemo aus der
Store-Auswahl und reicht sie durch.
Links-Klick auf eine Wand/Decke im 3D-Viewport selektiert das Bauteil
(TS-Raycast gegen OBB der Wände + extrudierte Deckenprismen), setzt die
Store-Selektion (setSelectedWallIds/setSelectedCeilingIds, Shift/Ctrl =
additiv) → Attribute- und Objekt-Info-Panel zeigen das Bauteil. Erster
Schritt zur 3D-Editierbarkeit.
- raycast3d.ts: reine Kamera-Strahl-/Schnitt-Mathematik (10 Unit-Tests).
- toWalls3d.ts: wallId/ceilingId in die 3D-Records + pickGeometry();
Serde-Pfad unberührt (keine deny_unknown_fields, Extrafelder werden
Rust-seitig ignoriert).
- Klick-vs-Drag-Schwelle (4px) trennt Auswahl von Orbit; Leertreffer
leert die Auswahl.
- Neue set_render_style(style)-Methode: shaded/white/wireframe/hidden
(textured fällt vorerst auf shaded zurück, bis die Textur-Pipeline
steht). Voll durchverdrahtet vom TopBar-Darstellungs-Dropdown zum
Nordstern-Viewport (setRenderStyle statt nur setWhiteMode).
- Feature-Edge-Extraktion (edges.rs): Kanten aus dem Mesh, dedupliziert
+ Crease-Erkennung (nur Silhouette/Knickkanten, keine Triangulierungs-
Diagonalen) → sauberes Architektur-Drahtgitter. Reuse der Grid-
LineList-Pipeline.
- wireframe = nur Kanten; hidden = flach-weisse Flächen (Depth-Bias) +
sichtbare Kanten obenauf (klassischer Hidden-Line-Look).
- Grundschattierung: dezentes Gegenlicht (Fill-Light), damit abgewandte
Flächen nicht mehr in Schwarz absaufen.
- Boden-Grid-Fläche auf y = baseElevation des aktiven Geschosses,
ein-/ausschaltbar (Overlay-Button im Viewport, State in viewSlice
grid3dVisible). Eigene LineList-Pipeline in der Engine (grid.rs,
GRID_WGSL, geteilte View-Projection/Depth mit der Mesh-Pipeline),
neue set_ground_grid(visible, elevation, extent, spacing)-Methode.
Minor-Linien dezent, jede 5. als Major betont.
- Kamera-Steuerung überarbeitet (vorher nur Mitte=Orbit, Pan auf
Shift+Mitte versteckt): Links=Orbit, Mitte/Rechts=Pan (bewegen),
Rad=Zoom zum Cursor. Laptop-freundlich, konsistent mit der
2D-Plan-Navigation (dort Mitte=Pan).
Die Kamera-Presets liefen zuvor als Viewport-Overlay mit eigenen JS-yaw/pitch-
Winkeln, rein perspektivisch (Iso falsch, keine Parallelprojektion). Jetzt
haengt der Engine-Viewport am app-weiten view3d-State (TopBar-CameraMenu, wie
three.js) und nutzt die vorhandene Rust-preset_camera:
- web.rs: set_view_preset(preset) + model_bounds/fit; Front/Top/Side echt
orthografisch, Iso/Perspektive perspektivisch - wie das native Fenster.
default_fov() pub(crate), damit Fit denselben FOV nutzt.
- useWasm3dRenderer: applyViewPreset; render(null) ueberschreibt die
Preset-Kamera nicht.
- Wasm3DViewport: konsumiert view3d/renderMode als Props (Overlay + lokaler
Umschalter entfernt, wasm3dOverlay.css geloescht); Orbit bleibt frei
(Preset = Sprung, kein Lock), three.js-Verhalten gespiegelt.
- Viewport3D-Switcher reicht view3d/renderMode an den Engine-Viewport durch
(kein three.js-Szenencode angefasst).
Der Engine-3D-Viewport (render3d/wgpu) war reines Ansehen (Orbit/Zoom). Jetzt:
- Kamera-Presets als Overlay: Top/Unten/Vorne/Hinten/Links/Rechts/Iso.
Richtungen exakt wie der three.js-Pfad (applyView3d); framen die aktuelle
Modell-Bounding-Box (fitTargetDist) und springen auf den Preset-Winkel,
danach Orbit/Pan/Zoom weiter frei. Rein JS.
- Render-Modus Schattiert/Weiss: mode-Uniform in Globals (WGSL/Rust),
Weiss = beleuchtetes Clay-Grau; wasm-Binding set_render_mode_white,
durchgereicht via useWasm3dRenderer.
- Overlay-CSS self-contained (wasm3dOverlay.css), Theme-aware.
three.js unangetastet. Auswahl/Grips/Zeichnen + Wireframe/HLR bewusst noch
offen (naechste Scheibe).
WASM_ENGINE_ACTIVE nimmt die Engine, sofern nicht explizit WebGL2 gewählt ist
(?engine=webgl2 bzw. localStorage cad.rendererMode==="webgl2") oder WebGPU
fehlt. three.js bleibt der stille Fallback. Der Engine-3D-Viewport ist vorerst
nur Ansehen (Orbit/Zoom); Auswahl/Griffe/Zeichnen folgen.
- render3d/web.rs: GPU-freies WASM-Binding cut_section_json(model_json, p, n)
→ JSON {cutPolygons, visibleEdges, hiddenEdges} in (u,v)-Metern.
- src/plan/toSection.ts (neu): SectionOutput-Typen, sectionPlaneFromLevel()
leitet die Schnittebene aus linePoints/directionSign ab, computeSection()
flacht über projectToModel3d ab und ruft das Binding.
- src/engine/engine3d.ts (neu): geteilter memoisierter pkg3d-Loader, damit
3D-Viewport und Schnittpfad EINE mod.default()-Init teilen.
- generatePlan.ts: generateSectionPlan() übersetzt SectionOutput in
bestehende Primitive (Cut = polygon mit Poché-Schraffur, sichtbare Kante =
line solid, verdeckte Kante = line dashed) — keine neue Primitive-Art nötig.
- App.tsx: SectionPlanView ersetzt den Stub für Ebenen vom Typ Schnitt/Ansicht;
rendert dasselbe PlanView, mit lokalisierten Hinweisen (lädt/keine Linie/Fehler).
- i18n de/en: section.*-Schlüssel.
- Öffnungen erscheinen korrekt (Brüstung/Sturz-Teilrechtecke) über die
projectToModel3d-Teilkörper-Zerlegung.
Gates: tsc -b 0, build grün (WASM = eigener Lazy-Chunk), render3d cargo test 29/29,
wasm32 --features web check grün.
glyphon 0.11 ist die neueste zu wgpu 29 passende Version (wgpu 30 existiert
bereits, glyphon pinnt aber ^29). Das 22er-Limit maxInterStageShaderComponents
wird von 29 nicht mehr in requiredLimits gesendet — src/engine/requestDeviceShim.ts
komplett entfernt, beide Hook-Importstellen (useWasmPlanRenderer, useWasm3dRenderer)
angepasst. pollster 0.3→0.4, naga 22→29 mitgezogen. Alle Draw-/Text-Pfade
(draw_sequence, glyphon ColorMode::Web, widthScreen-Polylinien, Headless/Golden)
unverändert funktionsfähig.
Verifiziert: cargo check nativ (render2d/render3d/src-tauri) grün, cargo test
render2d 17/17 + Golden bit-exakt, render3d 29/29, wasm32 --features web für
beide grün, npx tsc -b + npm run build grün.
Feature web (wasm-bindgen) + cdylib analog render2d; WebModelRenderer
mit Canvas-Surface, set_model (walls/slabs wie der native Push) und
set_camera. Projektion liefert bereits [0,1]-Clip-Z, math.rs unveraendert.
wgpu-22-requestDevice-Shim in src/engine/requestDeviceShim.ts geteilt.
Neuer Hook useWasm3dRenderer + Wasm3DViewport (Orbit/Pan/Zoom wie three.js-
Sicht); Viewport3D dispatcht per ?engine=wasm bzw. localStorage, three.js
bleibt Default. Build-Script build:engine3d (wasm-pack, src/engine/pkg3d).
Verifiziert headful per scripts/probe-engine3d.mjs (37 % Geometrie-Pixel);
headless praesentiert Chromium keine WebGPU-Frames (auch bei render2d).
Viewport3D nutzt jetzt ACESFilmicToneMapping + sRGB-Ausgabe (weiche
Lichter statt hartem Clipping) und eine neutrale Raum-Umgebung
(PMREMGenerator + RoomEnvironment) als IBL-Quelle für plausible
Reflexionen. Wände/Decken/Öffnungsrahmen/Glas/Türblatt/Treppen und das
Auswahl-Highlight laufen von MeshLambertMaterial auf MeshStandardMaterial
um (Rauigkeit/Metallizität je Bauteilart, moderate envMapIntensity);
direktes Licht entsprechend zurückgenommen, da die Umgebung nun mit-
trägt. Hintergrundfarbe, Hidden-Line- und Clay-Modus unverändert.
Neuer GPU-Renderer fuer den Grundriss (src/plan/glPlan/): Earcut-Tessellierung
(konkav-faehig), gehrte Linienzuege (Miter), echte Papier-mm-Strichbreiten im
Massstab (repliziert den SVG-printStrokeVb-Pfad), Hybrid mit scharfem SVG-Text-
Overlay. GPU ist der Standardpfad; der SVG-Renderer bleibt automatischer Fallback,
falls WebGL2/Shader nicht verfuegbar sind. Imperativer Pan (rAF + CSS-transform)
fuer fluessige Interaktion ohne React-Re-Render je Frame.
Enthaelt zudem den bisher nicht committeten Arbeitsstand des Browser-BIM
(Oeffnungen, Treppen, Raeume, Decken, DXF-Export, Materialbibliothek, Kontext-
Import, Tauri-Compute-Boundary-PoC).
Standalone-Browser-Port von DOSSIER. Enthaelt das semantische Modell mit
Plan-/3D-Ableitung, Zeichen- und Editierwerkzeuge, Rhino-artiges Befehlssystem,
dockbares Panel-System, Resource-Manager, DXF/.lin/.pat-Import, i18n (de/en)
sowie Projektdokumentation und Probe-Harness.