Bezier: Anker→Griff-Verbindungen werden beim Editieren (Selektion) gestrichelt
angezeigt, nicht nur während des Zeichnens — macht sichtbar, welcher Griff
welchen Kurvenabschnitt steuert (wie bei üblichen Vektor-Editoren).
Kreis: bekommt wie die Ellipse zwei Griffe (Ost/Nord). Zieht man einen davon
unabhängig, wird der Kreis zur Ellipse (rotation 0); nähern sich die
Halbachsen beim Ziehen wieder an, wird daraus wieder ein Kreis. Erstellen
bleibt unverändert ein normaler Kreis — der Formwandel passiert nur beim
Bearbeiten.
Nutzer-Report: bei einem Vieleck mit mehr als 5 Ecken kippten beim
Parallel-Verschieben einer Seite die ANGRENZENDEN Kanten im Winkel, statt
sich nur zu verlängern/verkürzen -- sichtbar bei nicht rechtwinkligen
Anschlüssen (bei Rechtecken fiel es nicht auf, weil deren Nachbarkanten
zufällig immer senkrecht zur bewegten Seite stehen).
Ursache: moveEdge/moveRoomEdge/moveCeilingEdge versetzten die beiden
Eckpunkte der gezogenen Kante stur um dasselbe Delta -- korrekt nur,
wenn die Nachbarkante zufällig senkrecht zur Zugrichtung steht. Bei
schrägen Anschlüssen wandert der gemeinsame Eckpunkt dadurch von der
Nachbarkanten-Linie weg, die Nachbarkante dreht sich mit.
Fix: neue movePolygonEdge/edgeMoveVertex-Helfer (projectSlice.ts)
berechnen die neue Eckpunkt-Position stattdessen als Schnittpunkt der
VERSCHOBENEN Kanten-Linie mit der unendlich verlängerten Nachbarkanten-
Linie durch den FIXEN Nachbarpunkt (lineIntersect, dasselbe Prinzip wie
die Wandstoß-Gehrung in model/joins.ts) -- die Nachbarkante behält ihre
Richtung, nur ihre Länge ändert sich. Fällt bei fehlendem Nachbarn
(offenes Kettenende) oder (fast) paralleler Nachbarkante auf die
bisherige einfache Delta-Verschiebung zurück. Rechtecke bleiben
unverändert (eigener min/max-Pfad, ohnehin immer rechtwinklig).
+3 Tests (Fünfeck-Kante winkeltreu über Drawing2D UND Room, Rechteck-
Regressionsschutz). tsc/vitest 922/922 grün.
Seit der Umstellung auf echte SVG-Kreis-/Bogen-Primitive (drawingCircle/
drawingArc statt 64-Ecken-Polygon-Annäherung) wurde die Interaktionsschicht
nie nachgezogen — betraf drei unabhängige Stellen mit derselben Ursache:
- Einzelklick: pickDrawing() testete nur kind==="line", fiel sonst auf
Text-/Bild-Bbox zurück. Neuer distToDrawingRing()-Zweig: Ring-Abstand in
Bildschirm-Pixeln (zoom-unabhängig wie die Linien-Toleranz), bei gefüllten
Kreisen zählt auch innerhalb als Treffer; Bögen zusätzlich auf ihre
Winkel-Spanne begrenzt. grabbedBody() (Körper-Verschieben) profitiert
automatisch mit, da es denselben Picker nutzt.
- Marquee (Rahmenauswahl): marqueeHitDrawings() sammelte nur line/polygon —
drawingCircle/drawingArc UND drawingText/drawingImage fehlten komplett
(Text/Bild waren nie per Rahmen erfassbar, unabhängig von der Kreis-Frage).
Kreis/Bogen werden für den Punkt-Test auf Ring-Stützpunkte abgetastet
(Bogen nur innerhalb seiner Winkel-Spanne, nicht als Vollkreis), Text/Bild
über ihre Bounding-Box.
- Griffe: drawingVertices() hatte keinen Fall für circle/arc → leeres Array,
selbst nach Fix von Klick+Marquee also unverschiebbar/nicht editierbar.
Kreis bekommt einen Radius-Griff (Ost), Bogen Start-/End-Winkel-Griffe plus
einen Radius-Griff auf halbem Bogen — moveGrip() entsprechend erweitert.
10 neue Tests (drawingVertices/moveGripOf für Kreis/Bogen, marqueeHitDrawings
für alle vier zuvor fehlenden Primitive-Arten). tsc -b / vitest run
(901/901) / npm run build grün. Der Einzelklick-Pfad selbst (PlanView.tsx-
Closures) ist nicht automatisiert testbar — visuell in der Tauri-App prüfen.
ResourceManager.tsx, generatePlan.ts und toWalls3d.ts sind nach Bauteil-
Domäne in src/ui/resourceManager/, src/plan/generatePlan/ und
src/plan/toWalls3d/ aufgeteilt (reine Verschiebung, keine Verhaltens-
änderung). App.tsx verliert weitere Handler-Gruppen an eigene Hooks
(useExportHandlers, useImportHandling, useKeyboardShortcuts) sowie
Hit-Testing an src/viewport/planHitTest.ts.
Unbenutzte Rust-geometry-Crate (durch WASM-Joins abgelöst) sowie der alte
OCCT/HLR-Schnitt-Spike (hlr.ts/occt.ts, vite occt-Aliases) entfernt.
Neu: PDF-Import als Rasterbild (src/io/pdfImport.ts) + gemeinsamer
Bild-Asset-Helfer (src/io/imageAsset.ts) für Plan- und Layout-Bilder.
tsc -b sauber, vitest 891/891 grün.
Zuletzt-geöffnet-Liste (state/recentProjects.ts) trägt sich beim Öffnen und
beim Speichern automatisch ein, inkl. Öffnen über einen bekannten Pfad ohne
Dialog (verwaiste Einträge fliegen raus, wenn die Datei fehlt). Der Splash
wartet bewusst nicht auf den Update-Check — der läuft unabhängig im
Hintergrund weiter, damit ein langsames Netz den Start nie verzögert.
Gewählte Dächer bekommen im wgpu-Viewport Ziehgriffe wie Wände/Decken:
Eckpunkte (achsparalleles Resize, Gegenecke fix), Verschiebe-Griff im
Schwerpunkt und ein First-Griff am höchsten Dachpunkt — vertikales Ziehen
rechnet aus der neuen First-Höhe die Dachneigung (behält die Firstlage).
- projectSlice: moveRoofGrip/moveRoofBy (coalescing pro Dach)
- Wasm3DViewport: roofpitch-Griff (Render + vertikaler Drag auf Apex-Achse)
- App: edit3dRoofs + roofId-Routing in onEdit3dVertex/Body + onEdit3dRoofPitch
- Viewport3D: editRoofs/onEditRoofPitch durchgereicht
- Tests: roofGrips.test.ts (Resize/Verschieben/Coalescing)
Selektierte 2D-Zeichnungselemente lassen sich jetzt in der Zeichen-
reihenfolge umsortieren — Kontextmenü „Ganz nach vorn / Nach vorn /
Nach hinten / Ganz nach hinten". Reine Array-Umsortierung in
project.drawings2d (spätere Position = optisch oben), Undo-fähig über
setProject. reorderDrawings(ids, front|forward|backward|back).
setProject wird jetzt von einer History gewrappt (undoStack/redoStack,
Limit 100). Echte Aenderungen (Referenzvergleich) landen auf dem
Undo-Stack, eine neue Aktion leert den Redo-Stack. Hochfrequente
Drag-Mutatoren (Griffe/Body-Move) bekommen einen coalesceKey, damit
ein Drag nicht hunderte Einzelschritte erzeugt. Tastatur-Bindung
(Ctrl+Z/Ctrl+Shift+Z/Ctrl+Y) folgt im TopBar-Commit (App.tsx).
Vordergrund, Hintergrund, Strichstaerke und Schraffur je Element (Wand/Decke/
Drawing2D) haben jetzt einen 3-Wege-Quellen-Dropdown: Nach Ebene / Nach
Bauteil / eigener Wert. Aufloesungsreihenfolge: expliziter Wert > (Quelle
'layer' => LayerCategory-Wert color/lw/hatch) > Bauteil/LineStyle-Default.
Neue *Source-Felder + strokeWeight/hatchId-Overrides am Modell (additiv,
optional), getLayerCategory-Accessor, resolveHatchId/resolveStrokeWeight;
resolveForeground/Background um category+source erweitert. Sample rendert
identisch (kein Override/Source gesetzt => Default 'object' = altes Verhalten).
Offen: LayerCategory-Schraffur noch nicht im Kategorie-Dialog editierbar.
Die Attribut-Sektion 'Fuellung' zeigt statt der einen Fuellfarbe jetzt zwei
Felder: Vordergrund (Muster-/Schraffurfarbe) und Hintergrund (Fuellung),
jeweils per Element ueberschreibbar. Leerer Override = 'Nach System' (erbt);
Farbe waehlen setzt den Override, x loescht ihn wieder. Schreibt
Wall/Ceiling/Drawing2D.foreground/background ueber neue Store-Mutationen
(setElementForeground/Background), gespiegelt zum bestehenden Fuellfarbe-Pfad.
Die Resolve-Schicht (generatePlan) liest diese Overrides bereits, wirkt also
sofort im Plan.
Die flache Ebenenliste ist in vier einklappbare Kategorien gegliedert —
Geschosse/Schnitte/Ansichten/2D-Zeichnungen nach drawingLevel.kind. Jeder
Kopf trägt ein Chevron und rechtsbündig ein blankes +-Glyph (kein
Button-Chrome), das je Kategorie eine neue Ebene der passenden Art anlegt;
leere Kategorien bleiben mit Kopf und + sichtbar. Für Schnitt und Ansicht
sind dafür neue Platzhalter-Aktionen addSection/addElevation ergänzt
(analog addFloor/addDrawing, noch ohne Schnittlinie).
Analog zu den Wandstilen erhalten Decken jetzt einen eigenen
Deckentyp mit Schichtaufbau (CeilingType, ceilingTypeId). Der
Schichtaufbau erscheint nur im Schnitt als gestapelte Bänder von OK
bis UK; der Grundriss bleibt eine flächige Poché wie bisher, da die
Schichtung von oben ohnehin nicht sichtbar ist. Auswahl solide/
mehrschichtig im Objektinfo-Panel wie bei Wänden, neuer
"Deckenstile"-Tab im Ressourcen-Manager mit Fugenlinien je Schicht.
Neuer GPU-Renderer fuer den Grundriss (src/plan/glPlan/): Earcut-Tessellierung
(konkav-faehig), gehrte Linienzuege (Miter), echte Papier-mm-Strichbreiten im
Massstab (repliziert den SVG-printStrokeVb-Pfad), Hybrid mit scharfem SVG-Text-
Overlay. GPU ist der Standardpfad; der SVG-Renderer bleibt automatischer Fallback,
falls WebGL2/Shader nicht verfuegbar sind. Imperativer Pan (rAF + CSS-transform)
fuer fluessige Interaktion ohne React-Re-Render je Frame.
Enthaelt zudem den bisher nicht committeten Arbeitsstand des Browser-BIM
(Oeffnungen, Treppen, Raeume, Decken, DXF-Export, Materialbibliothek, Kontext-
Import, Tauri-Compute-Boundary-PoC).
Standalone-Browser-Port von DOSSIER. Enthaelt das semantische Modell mit
Plan-/3D-Ableitung, Zeichen- und Editierwerkzeuge, Rhino-artiges Befehlssystem,
dockbares Panel-System, Resource-Manager, DXF/.lin/.pat-Import, i18n (de/en)
sowie Projektdokumentation und Probe-Harness.