# PENDENZEN — Aufgaben-Queue (Single Source of Truth) > **Diese Datei ist die einzige verbindliche Aufgabenliste.** HANDOVER.md enthält nur > noch Kontext/Konventionen/Environment/Zielmodelle — keinen Backlog mehr. ## Arbeitsprotokoll (ZWINGEND) **Worker-Instanz** (führt aus): 1. **Zuerst diese Datei lesen**, dann `CONVENTIONS.md` + verlinkte Detailquellen des Items. 2. Oberstes nicht-blockiertes Item aus **🔧 In Arbeit** bzw. sonst **⏭️ Als Nächstes** nehmen, **fertig** machen, verifizieren (`npx tsc --noEmit` + `npx vitest run` + trace-scan), abhaken, eine Ergebniszeile nach **✅ Erledigt** schreiben (mit Commit-Hash, sobald committet). 3. **Rückfrage-Recht:** Bei Unklarheit/Design-Entscheid NICHT raten — Item mit `❓` markieren, kurze Frage darunter notieren, nächstes freies Item nehmen. Fragen sammeln sich unter **❓ Offene Rückfragen**. 4. **Kein Arbeitsschritt endet ohne aktualisierte Liste.** Status hier ist immer aktuell, sonst driftet es wieder. 5. Worker **committet nicht selbst** und delegiert nicht weiter (Agent/Task verboten) — das macht die Hauptinstanz. (Konvention HANDOVER.) **Planungs-Instanz** (mit dem Nutzer, kuratiert): - Nimmt Nutzer-Feedback, pflegt daraus die Liste (rein/umpriorisieren/aufspalten). Führt selbst keine Queue-Items aus. - Prüft **❓**-Zeilen mit dem Nutzer, wandelt sie in konkrete Items. --- ## ⛔ Blocker (zuerst klären) - [x] ~~**Toolchain prüfen**~~ — **ERLEDIGT 2026-07-04 (macOS-Gerät):** `node`/`npm`/`cargo` (1.96.0)/`wasm-pack` (0.15.0) alle vorhanden. `npm install` + `npm approve-scripts esbuild wasm-pack …` (npm gated Install-Scripts → `allowScripts`-Block in `package.json`, ungetrackt gelassen), `rustup target add wasm32-unknown-unknown`, beide WASM-Engines gebaut, Frontend gebaut, **`npm run tauri:build` → Mac-App (`cad.app` + `cad_0.1.0_aarch64.dmg`, arm64) läuft.** Verifikations-Baseline grün: `tsc --noEmit` sauber, `vitest run` 230/230, `cargo test render3d` 56/56. **Kein Blocker mehr für Engine-Slices auf diesem Gerät.** ## 🔧 In Arbeit - [ ] **kernel2d-Port nach Rust/WASM** (Plan: [PORT_PLAN.md](PORT_PLAN.md), Crate `src-tauri/kernel2d`, TS-Referenz bleibt `kernel2d.ts`, Differential-Harness `src/geometry/kernel2d.parity.test.ts`). Fortschritt: - [x] Phase 1: Crate-Skelett + WASM-Fassade + `build:kernel2d` — `a78e7c7` - [x] Phase 2: Primitive/Schnitt/Fläche/Kreis + Batch-Fassaden + Diff-Harness (Zufall+Golden) — `9e2c521` - [x] Phase 3: Offset (Miter + 1e-9-Fallback) + Fillet — `c8ea2bf` - [x] Phase 4: Trim/Split/Join (`trimPolyline`, `splitAtIntersections`, `joinChains` — Löwenanteil) — `28471c1` - [ ] Phase 5: `roomBoundary`/`ceiling`/`roomArea`-Flächen/`stair` **+ `opening`** (Nutzer 2026-07-05: opening MITNEHMEN → Signatur-/Aufrufstellen-Änderung erlaubt) - [ ] Phase 6: TS-Fassade umstellen (alt → `kernel2d.legacy.ts`), Suite grün, `npm run build` + WASM sauber ## ⚠️ Zu prüfen (evtl. schon erledigt / Status unklar) - [x] ~~**Snap an Wand-Schichttrennlinien**~~ — **gelandet `339202b`** (`wallLayerBoundarySegments` in `src/tools/snapping.ts`), verifiziert vorhanden. ## ⏭️ Als Nächstes - [ ] **SPIKE — Bild-Texturen in `render3d` (`RenderStyle::Textured` real machen).** Kleinster ehrlicher Durchstich: beweisen, dass der wgpu-3D-Renderer echte Bild-Texturen auf Wandflächen zeigt, sichtbar im `spike3d`-Fenster. **Voller Auftrag/Übergabe: [SPIKE_TEXTUR_render3d.md](SPIKE_TEXTUR_render3d.md)** (Ausgangslage verifiziert, Symbol-Karte, exakter Umfang, harte Randbedingungen, Akzeptanz, Abschlussbericht). Kurz: UVs auf Wandflächen (planar in Metern, Alt-Pfad `[pos,normal,color]` bitgleich unangetastet) · prozedurales 256×256-Schachbrett (kein Asset, kein `image`-Crate) · Textur-Bind-Group group 1 (Globals bleibt group 0) · `MESH_TEXTURED_WGSL` (gleiche Beleuchtung, Albedo aus `textureSample`) · Verdrahtung bei `RenderStyle::Textured` · `spike3d` umschaltbar (`T`). **Nur `render3d`-Crate, keine neuen Deps, Default-Build unverändert.** Akzeptanz: `cargo test` grün (Mesh-Regression + naga-Test für `MESH_TEXTURED_WGSL`), `spike3d` zeigt weltmassstäbliche Textur. Ist der **erste Durchstich der Textur-/PBR-Pipeline** (§3D-REST unten) → am Ende ehrliche Lückenliste + Aufwandsschätzung für „richtig gutes" Texturing. ## 📋 Backlog (Priorität grob absteigend) - [ ] **Schnitt- vs. Ansichts-Darstellung nach Schnitthöhe (BIM-Standard).** Kern-Idee (Nutzer): jedes Bauteil bekommt getrennt eine **Schnittlinie** (kräftig, z. B. 0.25–0.35 mm, + Schnitt-Poché) und eine **Ansichtslinie** (Haarlinie); WELCHE gilt, entscheidet die z-Ausdehnung des Bauteils vs. die **Schnitthöhe** des Grundrisses (Default ~1 m): - Bauteil wird von der Schnittebene GESCHNITTEN → Schnittlinie + Schnitt-Poché (heutiges Wandverhalten). - Bauteil liegt ganz UNTER der Ebene (z. B. 30-cm-Wand bei 1 m Schnitthöhe, Brüstung, Podest) → nur „von oben gesehen" = **Ansichtslinie/Haarlinie, KEINE Schnitt-Poché**. ← genau der vom Nutzer genannte Fall. - Bauteil liegt ganz ÜBER der Ebene (Decke/Slab, Unterzug) → Ansicht, üblicherweise **gestrichelte** Überkopf-Haarlinie. - **Passt konsistent zum bereits existierenden `viewHatchId` (Ansichts-Schraffur) vs. Schnitt-Schraffur** — die Linienstärke-Dualität (View-/Cut-Weight je Component) ist die natürliche Erweiterung derselben Logik. - **Nicht nur cut/view, sondern cut / AUFSICHT / UNTERSICHT (Nutzer):** ein Bauteil sieht von oben anders aus als von unten. Der Grundriss (Blick nach unten) zeigt Bauteile UNTER der Ebene in **Aufsicht** (Oberseite); ein **Deckenspiegel/Reflected Ceiling Plan** (Blick nach oben) zeigt Bauteile ÜBER der Ebene in **Untersicht** (Unterseite — z. B. Kassettendecke, Leuchten). Also je Component potenziell **drei** Darstellungs-Slots (Schnitt / Aufsicht / Untersicht) × {Schraffur + Linienstärke}. Das heutige `viewHatchId` ist faktisch EIN View-Slot und vermischt Auf-/Untersicht; sauber wäre die Trennung. WELCHER Slot gilt, entscheidet die **Blickrichtung der Sicht** (Grundriss ↓ / Deckenspiegel ↑) UND die z-Lage relativ zur Schnittebene. - **Verallgemeinert den Decken-Footprint-Clip** (`a2f6923`): „Decke unter Wand verdeckt" ist ein Spezialfall von „Ansichtsbauteil vs. schneidende/überdeckende Bauteile". - Aufwand: mittel–groß, phasenweise machbar (1: z-Extent-vs-Schnitthöhe-Klassifikation cut/above/below; 2: Ansichtslinie-Weight je Component + Haarlinie/gestrichelt; 3: 30-cm-Wände & Slabs verdrahten). Nicht zu komplex im Konzept — es ist der reguläre CAD/BIM-Weg (ArchiCAD/Vectorworks/Revit). Mit Nutzer Detailgrade/Defaults festlegen. - [x] ~~**Ebene-Schraffur editierbar**~~ — **gelandet `dcb6ed5`**: Kategorie-Dialog (`App.tsx`, `editor.hatch`-Feld) hat `